Christinnen und Christen in der SPD Baden-Württemberg

Aufeinander Zugehen in Zeiten der Spaltung

Die Gesellschaft für Gesundheitsberatung hat den Theologen und Psychoanalytiker Eugen Drewermann für eine Neujahrsansprache mit dem Titel „Aufeinander zugehen in Zeiten der Spaltung“ gewinnen können. Sie schreibt auf ihrer Internetseite: „Die Spaltung, die sich bedrohlich durch unsere Gesellschaft zieht und bis in die engsten Familienkreise tiefe Spuren hinterlässt, nimmt immer gravierendere Formen an. Menschen werden kategorisiert als "geimpft" und "ungeimpft" – und dabei medial nicht selten gleichgesetzt mit "richtig" und "falsch". Die Diskriminierung, die damit gerechtfertigt und vorangetrieben wird, hat inzwischen Ausmaße angenommen, wie wir sie uns vor wenigen Monaten nicht hätten ausmalen können oder wollen. In diesen kritischen Zeiten der Isolation, Frustration und gegenseitigen Schuldzuweisung möchten wir für ein Miteinander, ein Aufeinanderzugehen und einen wertschätzenden Dialog plädieren. Denn nur durch eine aufrichtige Begegnung und Beschäftigung mit "dem Anderen" können wir es schaffen, Brücken zu bauen und die Gräben zu überwinden, die sich in den letzten Monaten und Jahren in unsere Gesellschaft gezogen haben.“

Dies möchten wir als Sprecher des AKC unterstreichen und möchten diesen Vortrag den Interessierten zur Kenntnis geben.

Adventsbotschaft in der Pandemie

„Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.“ (Jesaja 9, 1)

Wir Christen in der SPD wissen, was unser Licht ist. Aber auch schon zu biblischen Zeiten gab es Zweifler. Einer von ihnen war Zacharias, der daran zweifelte, dass er und seine Frau in hohem Alter noch ein Kind bekommen könnten. Der Evangelist Lukas hat uns überliefert, dass Gott ihm dann tatsächlich einen Sohn geschenkt hat – Johannes – was übersetzt bedeutet: „Gott ist gnädig“. Und Zacharias lobte Gott und sagte: „Gott hat uns einen starken Retter geschickt … wir können ohne Furcht in seiner Gegenwart leben und ihm unser Leben lang dienen als Menschen, die ihm gehören und seinen Willen tun.“ (Lukas 1, 69+75)

Andreas Stoch beim AKC
AKC-Treffen Stuttgart 12.1.2019

Am 12. Januar 2019 waren die Mitglieder nach Stuttgart eingeladen zu einem Gespräch mit dem neuen SPD-Landesvorsitzenden Andreas Stoch.

Lars Castellucci von EKD berufen

Der SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im AKC Heidelberg/Rhein-Neckar Lars Castellucci ist in die Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) berufen worden. Die Kammer berät die EKD unter anderem zu den Themen Einwanderung, Flüchtlinge und Europäisches Asylsystem.

Mit diesen Themen beschäftigt sich Castellucci auch im Bundestag als Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion im Innen- und Europaausschuss. „Ich freue mich sehr über die Berufung in die Kammer und darauf, an diesen aktuellen und wichtigen Fragen auch in der Evangelischen Kirche mitzuarbeiten“, so der Abgeordnete, der seit 2013 den Wahlkreis Rhein-Neckar im Bundestag vertritt und von 2004 bis 2008 Vorsitzender der Bezirkssynode im evangelischen Kirchenbezirk Wiesloch war.

Zurück zu sozialdemokratischen ZIelen

Auf der Jahresklausur in Spandau bei Berlin am 16.4.2016 hat der AK dieses Positionspapier vorgelegt, weil die desaströsen Wahlergebnisse der SPD in Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt nicht nur landes-, sondern vor allem bundespolitische Ursachen haben: Die Wählerschaft nimmt die SPD nicht losgelöst von regionalen Themen wahr, sondern vor allem als Bundespartei. Insbesondere in der Sozial- und in der Friedenspolitik muss die SPD ihren Kurs korrigieren bzw. deutlicher die Richtung aufzeigen.

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