Der Arbeitskreis begrüßt das kürzlich modifizierte Arbeitsrecht, das die Evangelische Kirche in Baden aufgrund des Urteils des Bundesarbeitsgerichts Erfurt zum Dritten Weg vom November 2012 beschlossen hat, sieht aber weiterhin grundsätzlichen Änderungsbedarf, weil die Gestaltung des kirchlichen Arbeitsrechts nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit gegenüber Beschäftigten außerhalb der Kirche, sondern auch eine Frage der Glaubwürdigkeit von Kirche ist.
Andreas Zumach kam auf Einladung des Arbeitskreises nach Stuttgart. Der Publizist und Experte des Völkerrechts, der Sicherheitspolitik, der Rüstungskontrolle und Beobachter internationaler Organisationen, berichtet meist vom europäischen Hauptsitz der Vereinten Nationen aus Genf. Neben der Korrespondenz für Printmedien wie bspw. die tageszeitung (taz) hat er Bücher zum Irakkrieg und zu weiteren kriegerischen Verwicklungen verfasst.
Auf Einladung des Wirtschafts- und Sozialpfarrers der evangelischen Kirche Baden, Thomas Löffler, tagte die Regionalgruppe Rhein-Neckar des „Arbeitskreis Christen in der SPD“ (AKC) im Haus der evangelischen Kirche in Mannheim. AK-Sprecher Stephan Fischer und SPD-Regionalgeschäftsführer Alexander Lucas konnten nicht nur einige aktive AK-Mitglieder begrüßen, sondern auch Joachim Feldes, der den AK Christen der rheinland-pfälzischen SPD leitet und seit Jahresanfang im Sprecherkreis des AKC auf Bundesebene vertreten ist.
Kerstin Griese, Beauftragte für Kirchen- und Religionsgemeinschaften und Mitglied des Sprecherkreises des Bundes-AKC und Frank Schwabe, Sprecher für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, haben am 22.7.2014 eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der die SPD-Bundestagsfraktion aufs Schärfste die Vertreibung der Christen aus Mossul verurteilt. Die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ verbreitet unter Andersgläubigen und Andersdenkenden Angst und Schrecken. Darunter leiden muslimische Schiiten genauso wie die dort lebenden Christen.
Siehe: http://www.spdfraktion.de/presse/pressemitteilungen/schwerste-verbrechen-irakischen-christen
Wir sind entsetzt, dass in den letzten Tagen in ganz Deutschland in wüsten Parolen und Ausschreitungen gegenüber Juden ein Hass zum Ausbruch kam, den wir überwunden glaubten, der jedoch offensichtlich latent schwelte und für den der Krieg im Gazastreifen nur als Vorwand dient. Dieser Antisemitismus, der sich in volksverhetzenden Parolen äußert und eine Stimmung erzeugt, dass sich Mitglieder jüdischer Gemeinden in Deutschland nicht mehr sicher fühlen, ist nicht hinnehmbar.