Kerstin Griese, Beauftragte für Kirchen- und Religionsgemeinschaften und Mitglied des Sprecherkreises des Bundes-AKC und Frank Schwabe, Sprecher für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, haben am 22.7.2014 eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der die SPD-Bundestagsfraktion aufs Schärfste die Vertreibung der Christen aus Mossul verurteilt. Die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ verbreitet unter Andersgläubigen und Andersdenkenden Angst und Schrecken. Darunter leiden muslimische Schiiten genauso wie die dort lebenden Christen.
Siehe: http://www.spdfraktion.de/presse/pressemitteilungen/schwerste-verbrechen-irakischen-christen
Wir sind entsetzt, dass in den letzten Tagen in ganz Deutschland in wüsten Parolen und Ausschreitungen gegenüber Juden ein Hass zum Ausbruch kam, den wir überwunden glaubten, der jedoch offensichtlich latent schwelte und für den der Krieg im Gazastreifen nur als Vorwand dient. Dieser Antisemitismus, der sich in volksverhetzenden Parolen äußert und eine Stimmung erzeugt, dass sich Mitglieder jüdischer Gemeinden in Deutschland nicht mehr sicher fühlen, ist nicht hinnehmbar.
Die Friedenskirche Stuttgart hatte anlässlich ihrer Sommerpredigtreihe für den 27. Juli Prof. Dr. Ernst Ulrich Freiherr von Weizsäcker eingeladen. Der renommierte Naturwissenschaftler sprach über das Thema: "So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!" (Matthäus 22,21b) und adressierte dieses Jesuswort an die Kapitalmärkte: "Erlaubt dem Staat, Regeln zu setzen, die Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit stützen".
Am 23.4.2014 hatte der AKC Dr. Daniela Harsch, Referentin für "Grundsatz Wirtschaftspolitik" beim Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, und Dr. Wolf-Gero Reichert , Diözesanreferent Rottenburg-Stuttgart, in die Friedensgemeinde Stuttgart eingeladen, um über das geplante Freihandelsabkommen und mögliche sozialethische Folgen zu referieren.