SPD-Fraktion verurteilt Gewalt gegen Christen in Ägypten

Anlässlich der jüngsten Gewalt in Ägypten, unter anderem auch gegen Christinnen und Christen im Land, erklärt die Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften der SPD-Bundestagsfraktion und Mitglied des Bundes-Sprecherkreises Kerstin Griese MdB am 21.8.2013 in einer Pressemitteilung (Dokumentennummer 923):

Die gewalttätigen Angriffe auf christliche Gemeinden, Kirchen und Schulen erschüttern uns zutiefst. Für uns gilt: Glaubens- und Religionsfreiheit muss überall auf der Welt gelten. Die Bundesregierung muss endlich aktiv werden gegen die Gewalt in Ägypten und muss unmissverständlich Stellung beziehen gegen die Übergriffe auf die dortigen Christen. Das friedliche Zusammenleben von Christen und Moslems muss sowohl bei uns als
auch in Ägypten gewährleistet sein. Wir verurteilen die religiös
motivierten Übergriffe von Anhängern der Muslimbruderschaft auf die
christlichen Kopten und ihre Einrichtungen sowie Gewalttaten gegen liberale Muslime genauso wie Gewaltexzesse ägyptischer Sicherheitskräfte. Die Kopten in Ägypten sind eine der ältesten christlichen Gemeinschaften des Orients und sind dort seit Jahrhunderten zu Hause. Wir befürchten, dass es zu einem Exodus der koptischen Minderheit kommen wird, wenn die Diskriminierung weiter geht und die Perspektiven für ein friedliches Praktizieren des christlichen Glaubens weiter schwinden. Schon jetzt haben tausende Christen Ägypten verlassen. Deshalb muss zuallererst die Situation in Ägypten befriedet werden, damit wieder ein friedliches Miteinander der Religionen möglich ist. Deutschland und die EU müssen aber auch ihrer Verantwortung gerecht werden und den ägyptischen Flüchtlingen großzügig Schutz gewähren.

Die komplette Pressemitteilung steht hier:
http://www.spdfraktion.de/presse/pressemitteilungen/spd-fraktion-verurteilt-gewalt-gegen-christen-%C3%A4gypten

Christen für den Frieden - Gegen den Verlust des Politischen

Der "Friedensrat Markgräfler Land" hat einen offenen Brief von Christen zur Bundestagswahl veröffentlicht, den der AKC BW unterstützt. "Dieser Brief wendet sich an alle, die von der Politik in unserem Land enttäuscht sind, wie von einer Lähmung befallen und fast kapitulieren vor der Frage, was sie wählen und ob sie überhaupt wählen sollen."

Vorsorgender Sozialstaat - Wie finden Sozialpolitik und Gesellschaft zusammen?
Der Sprecher des AK Otto Haug fragt Schroeder

Prof. Wolfgang Schroeder, Staatssekretär im Brandenburger Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie war der Einladung von Bundestagskandidat Dr. Lars Castellucci gefolgt und hat am 16.7.2013 in Walldorf über den vorsorgenden Sozialstaat als Grundpfeiler unserer Gesellschaft referiert.

Wolfgang Thierse am 16.7.2013 in Schwetzingen
Wolfgang Thierse im Palais Hirsch/Schwetzingen

Wolfgang Thierse sprach auf Einladung des AK und des BT-Kandidaten Daniel Born zum Thema Gesellschaft und Religion – und welche Rolle spielt der Staat? Er stellte seinem Referat ein Zitat von Alexis de Tocqueville voran: „Despotismus kommt ohne Religion aus, die Freiheit nicht“.

Politik zwischen Moral und Ethik - Bleibt die Menschlichkeit auf der Strecke?

Das war das Thema der Veranstaltung, zu der der in Heilbronn aktive AKC mit Ihrer Sprecherin Sigrid Neutz eingeladen hatte. Wie stehen Politik, Moral und Ethik zueinander? Gelten für alle die gleichen Grundregeln? Im Rahmen eines offenen Dialogs beleuchteten der Weinsberger Dekan Georg Ottmar sowie der SPD-Bundestagsabgeordnete Josip Juratovic diese Fragen jeweils aus Ihrer Sicht. Ethik fragt nach den Maßstäben für unser Handeln sowie den zugrunde liegenden Motiven, Einstellungen und Haltungen und umfasst alle Bereiche des menschlichen Lebens.

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